Thema: Schock... Polyneuropathie nach Chemotherapie

barbara langhoff

02.07.2005 um 13.11 | antworten und zitieren

Beitrag #1

 

die ärzte haben bei meinem mann eine polyneuropathie..hervorgerufen durch chemo therapien festgestellt..er liegt z.z in der klink, vollgepumpt mit medikamenten und leidet nur qual..beine schmerzen..er kann sie nicht mehr bewegen, darm und blase sind betroffen..schrecklich alles..ich war trotz allem guter hoffnung und habe auf reha gehofft..nur gestern sagte mir eine junge ärztin knallhart..reha ist nur für ihn gedacht um ihm zu zeigen wie er in seinen rollstuhl kommt..laufen können wird er nie wieder..ich bin nur noch fertig..habe im net diese seite gefunden und werde mich hier mit der klink in verbindung setzen..denn das will und kann ich nicht glauben..

wer macht mir mut..

gruss barbara


Emmi Becker

02.08.2005 um 09.00 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #2

 

Liebe Babs,

da ich Deine private mail nicht kenne, antworte ich Dir über das Forum in der Hoffnung Du bekommst es. Ich war in der Steigerwald Klinik und es hat mir supergut getan. Nicht nur die medizinische Versorgung. Aber ich musste es selbst finanzieren...die KK stellen sich quer.

Ich würde die Hoffnung für Deinen Mann nicht aufgeben, allerdings habe ich noch nie davon gehört, dass P. auch als Nebenwirkung von Chemo auftreten kann, habe aber Krebspatienten in der Klinik erlebt. Setz Dich mit Ihnen in Verbindung, die sind alle supernett.

Falls Du auch Probleme mit der KK. hast, gibt es noch eine Adresse und zwar die 1. TCM Klinik in Kötzting, dort zahlt wohl die normale gesetzliche KK. Das Konzept ist aber ein anderes.

 

Ich hoffe Ihr findet einen Weg. Würde mich freuen, Entwicklungen von Dir zu hören.

Gute Besserung

Emmi Luise Becker Köln

mail: redlady 628934324@aol.com


Gregor H.

03.08.2005 um 09.23 | antworten und zitieren

Moderator

Beitrag #3

 

Emmi Becker schrieb: die

TCM Klinik in Kötzting, dort zahlt wohl die normale gesetzliche KK.

Ja, so ist es. Die Kosten der Behandlung dort werden im Rahmen eines Modellversuchs von einer Reihe gesetzlicher Kassen übernommen.

 

Das Konzept ist aber ein anderes.

Was die TCM Klinik am Steigerwald auszeichnet, ist die intensive Forschungsarbeit. Bei den Rezepturen etwa entsteht die Frage, ob sie so, wie sie überliefert sind, überhaupt auf die Patienten bei uns im Westen anwendbar sind. Die Konstitution der Menschen im vorindustriellen China und die bei uns im Westen sind sehr verschieden. Auch die Krankheiten sind nicht die gleichen. Die Zivilisationskrankheiten der Gegenwart, zu denen PNP zweifellos gehört, lassen sich – wie die Erfahrung zeigt – nicht mit traditionellen Rezepturen erfolgreich behandeln, insbesondere, wenn es um die schweren Erkrankungen geht. Auf sie hat sich die Klinik am Steigerwald spezialisiert.

 

Zu erwähnen ist auch, dass die Klinik am Steigerwald über ein Team von Ärzten verfügt, die in Deutschland „zu Hause“ sind. Sie sprechen die Sprache der Patienten. Der Austausch zwischen Patient und Arzt muss nicht durch Dolmetscher hergestellt werden.

 

So viel zum Profil der Klinik am Steigerwald. Mehr dazu erfahren Sie auf der Homepage auf den Seiten "Die Klinik" (http://www.tcmklinik.de/klinik.html) und "Fortbildung" (http://www.tcmklinik.de/fortbildung.html).

 

Gregor H.

 

Therapie nach den Leitsätzen der Chinesischen Medizin

Bei der Polyneuropathie ist die von der chinesischen Diagnostik geleitete Arzneitherapie mittels Dekokten aus chinesischen Rohdrogen wichtigste Behandlungsmethode. Da die chinesische Arzneitherapie im Vergleich zu konventionellen westlichen Therapien tendenziell mehr ursächlich als symptomatisch orientiert ist, müssen zahlreiche andere Faktoren in die alternative Therapie einbezogen werden. Vielleicht mögen sie für den Patienten nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheinen. weiterlesen


Die Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald

Therapieerfolg und Nachhaltigkeit der Chinesischen Medizin bei Polyneuropathie bestätigt eine Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald: 89 Prozent der Patienten profitierten auch noch zwei Jahre nach der Behandlung in der Klinik von der alternativen Therapie. So verbesserten sich bei 52 Prozent die Symptome nachhaltig, bei 37 Prozent der Patienten schritt die Polyneuropathie zumindest nicht weiter fort. weiterlesen


Das „überlaufende Fass“ der Polyneuropathie

Faktoren, die an der Entstehung der Polyneuropathie beteiligt sein können

Es gibt nicht die eine Ursache für Polyneuropathie, vielmehr handelt es sich um eine Krankheit bei der oft mehrere Faktoren beteiligt sind. Jeder einzelne Faktor hat ein Schädigungspotenzial. Ist in der Summe ein kritischer Wert erreicht, bricht die Krankheit aus. weiterlesen


Patienten berichten

Polyneuropathie

Lehrerin, Jahrgang 1951

Erste Anzeichen Die ersten Beschwerden beim Gehen spürte ich bereits gegen Ende des Jahres 1999. Ich hatte zuweilen ein unangenehm taubes Gefühl in den Füßen, fühlte manchmal Steinchen in den Schuhen oder hatte den Eindruck, dass mein Strumpf in Falten lag und dadurch am Fuß scheuerte. Allerdings...weiterlesen