Thema: Polyneuropathie unklarer Genese

Falke

28.08.2004 um 07.58 | antworten und zitieren

Beitrag #1

im Nov.`02 war ich zur Radio- synoviorthese/mir wurde auf Grund rezidivierender Ergüsse im linken Kniegelenk e. Radio nuklid injiziert/im Aug.2004 wurde bei mir eine Polyneur.. unklarer Genese festgestellt/

kann es einen Zusammenhang geben zwischen der oben genannten Behandlung und der Diagnose Polyneuropathie?/eine diabetische bzw. alkoholische PNP scheidet aus

****

die Ursache meiner PNP soll jetzt geklärt werden (Blutuntersuchung usw.)/ich bekam von der Neurologin Vitamin B1 200mg täglich 1 Tablette verordnet/Ist es ratsam sich jetzt der TCM zuzuwenden (Akkupunktur) oder abzuwarten, bis die Ursache die zur PNP geführt hat geklärt ist?


Lydia

13.09.2004 um 20.20 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #2

 

Hallo Falke,

seit 1998 ( 1.Knie-OP, 2 weitere folgten wegen Rezidiven, und Entzündungen in weiteren Gelenken; Diagnose nach langem Hin und Her: Psoriasis-Arthritis) wurde ich ohne Erfolg schulmedizinisch behandelt: habe auch Vitamin B etc. geschluckt, mehrere fehlgeschlagenen Behandlungen mit starken Rheumamedikamenten; letzter Vorschlag für's Knie: Radiosynoviorthese, die ich aber nicht durchführen ließ.

Im Feb. 2004 war ich für 4Wochen in der Klinik am Steigerwald um einen Einstieg in die Behandlung nach der traditionellen chin. Medizin zu beginnen. Die Behandlung mit chin. Heilkräutern zusammen mit den in der Klinik durchgeführten Körpertherapien brachten mir eine so überzeugende Besserung meiner Beschwerden, dass ich mich weiterhin mit chin. Heilkräutern behandeln lasse. Es war keine weitere OP nötig, meine Gelenke sind fast nicht mehr geschwollen - ich kann wieder moderat Sport betreiben!! - die Schmerzen sind fast ganz verschwunden und ich bin zuversichtlich, dass ich eine endgültige Besserung erreichen werde. Mir geht's im Vergleich zu vorher richtig gut!

Ich würde so schnell wie möglich mit TCM beginnen, um zu vermeiden, vorher noch lange mit Coxhemmern, low-dose Chemo oder ähnlichem meinen Körper traktieren zu lassen. Wäre ich früher auf TCM gestoßen, hätte ich mir einiges ersparen können. Ich hoffe, ich konnte zur Entscheidungsfindung ein wenig beitragen; weitere Info gebe ich gerne.

Lydia


strohmeier bertram

09.01.2005 um 06.32 | antworten und zitieren

Beitrag #3

 

Hallo,

bei mir wurde 1991 eine Polyneuropathie unklarere Herkunft zusammen mit einer Microangiopathie festgestellt. Dies führte dazu, daß ich zunehmend unter Druckgeschwüren im Bereich der Fußsohlen leide verbunden mit Wundheilungsstörungen. Durch Knochenentzündungen kam es zu Auflösungen von Teilen des Fußskeletts, bzw mußte das Grundgelenk der Großzehe rechts entfernt werden.

 

Gibt es jemand, bei dem das gleiche Krankheitsbild vorherrscht?


Otti

13.04.2006 um 18.05 | antworten und zitieren

Beitrag #4

 

Hallo,

ich bin heute das 1.mal im Forum. Nach 1 1/2 Jahren hat man jetzt nun

endlich auf eine Diagnose geeinigt und zwar Polyneuropathie. Ich kann

damit sehr wenig anfangen. Ich sage immer es ist eine Nachtkrankheit.

Am Tag ist es ja noch auszuhalten. Aber wehe ich liege im Bett. Dann

fangen ( ich sage es immer so) die kleinen Soldaten an zu marschieren.

Die Beine sind taub und meine Hände lösen auch immer arge Schmerzen

aus.Rechts ist es am schlimmsten. Der Neurologe meint n ach den Unter-

suchungen, daß es ein Karpaltunnelsyndrom ist.Dies will ich jetzt

operieren lassen. Hat jemand damit Erfahrung ? Ich bin immer der Meinung, daß die Polyneuropathie etwas damit zu tun hat. Wenn ich

diese Schmerzen in den Beinen bekomme, habe ich sie auch in den Hän-

den. Ich bin schon manchmal ganz schön verzweifelt. Nachdem wir

mit den Tabletten alles ausprobiert haben, bin ich jetzt bei Lyrika

75 mg 2x täglich angelangt.Dies hilft mir vorerst. Der Neurologe will

sie dann später auf 150 mg erhöhen. Also ich bin absulut kein Jammer-

typ. Aber manchmal könnte ich nachts vor Schmerzen heulen.Die Ursache

der Krankheit ist eigentlich bis heute nicht geklärt. Deshalb mache

ich mir sehr große Sorgen. Ich habe weder mit Säuren oder ähnlichen

zu tun. Diabetis habe ich auch nicht und Alkohohlmißbrauch kommt auch

nicht in Frage. Das einzige an was ich denke sind meine Nieren !

Ich habe eine schrumpfniere, die nach Aussage des Urologen wahrscheinlich nicht mehr arbeitet. Die Urinbefunde sind aber in

Ordnung.Ich habe gedacht, daß man mal nach der Ursache forschen würde. Damit beschäftige ich mich jetzt selber. Ansonsten hatte ich schon eine Herz - OP 1965. Eine Nieren OP (Steine) 1973. Schilddrüsenerkrankung seit Jahren.Na ja vielleicht kann mir einmal jemand Mut machen. Mein Mann hatt vor zwei Jahren einen Schlaganfall.Das belastet mich auch sehr. Ich wünsche allen ein wunderschönes Osterfest Otti


Lydia

15.04.2006 um 19.35 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #5

 

Hallo Otti,

 

ich würde es unbeding mit TCM probieren! Obwohl ich nicht selbst von dieser Diagnose betroffen bin, habe ich während meines Aufenthaltes in der Klinik einige Polyneuropathie-Patienten kennengelernt, denen sehr gut geholfen wurde, und das oft nach jahrelanger erfolgloser Behandlung anderswo. Nur mutig sein und anrufen!

 

Alles Gute, Lydia

 

Therapie nach den Leitsätzen der Chinesischen Medizin

Bei der Polyneuropathie ist die von der chinesischen Diagnostik geleitete Arzneitherapie mittels Dekokten aus chinesischen Rohdrogen wichtigste Behandlungsmethode. Da die chinesische Arzneitherapie im Vergleich zu konventionellen westlichen Therapien tendenziell mehr ursächlich als symptomatisch orientiert ist, müssen zahlreiche andere Faktoren in die alternative Therapie einbezogen werden. Vielleicht mögen sie für den Patienten nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheinen. weiterlesen


Die Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald

Therapieerfolg und Nachhaltigkeit der Chinesischen Medizin bei Polyneuropathie bestätigt eine Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald: 89 Prozent der Patienten profitierten auch noch zwei Jahre nach der Behandlung in der Klinik von der alternativen Therapie. So verbesserten sich bei 52 Prozent die Symptome nachhaltig, bei 37 Prozent der Patienten schritt die Polyneuropathie zumindest nicht weiter fort. weiterlesen


Das „überlaufende Fass“ der Polyneuropathie

Faktoren, die an der Entstehung der Polyneuropathie beteiligt sein können

Es gibt nicht die eine Ursache für Polyneuropathie, vielmehr handelt es sich um eine Krankheit bei der oft mehrere Faktoren beteiligt sind. Jeder einzelne Faktor hat ein Schädigungspotenzial. Ist in der Summe ein kritischer Wert erreicht, bricht die Krankheit aus. weiterlesen


Patienten berichten

Polyneuropathie

Lehrerin, Jahrgang 1951

Erste Anzeichen Die ersten Beschwerden beim Gehen spürte ich bereits gegen Ende des Jahres 1999. Ich hatte zuweilen ein unangenehm taubes Gefühl in den Füßen, fühlte manchmal Steinchen in den Schuhen oder hatte den Eindruck, dass mein Strumpf in Falten lag und dadurch am Fuß scheuerte. Allerdings...weiterlesen