Thema: Polyneuropathie - Diagnostik

 

charlotte

11.10.2004 um 21.21 | antworten und zitieren

Beitrag #1

Seit langem habe ich unterschiedliche Beschwerden, die immer schlimmer wurden.Trotzdem ging ich nicht oft zum Arzt,denn immer wieder fühlte ich mich nicht gut aufgehoben, nicht ernst genommen. Dann hieß es "Polyneuropathie", und endlich hatte mein "Leid" einen Namen.Im Internet las ich viele Symptome die ich auch hatte- also paßte es. Ich ging noch einmal zum Neurologen, ich wollte wissen, was ich Tun kann. Das brachte mich garnicht weiter.

Ich bekomme z.Zt. Akupunktur, das lindert das Brennen der Füße. Ansonsten stehe ich als "eingebildete Kranke" da, wer hat Erfahrungen, Tipps, was ich nun tun kann.

Lydia


13.10.2004 um 19.35 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #2

 

Hallo Charlotte, u.a. wurde auch mir die Diagnose "Polyneuropathie" "verpasst", die letztlich nur die Symptome beschreibt, der Erkrankung aber nicht auf den Grund geht, sprich: die Ursachen findet und entsprechende Behandlungen beginnt. Tatächlich stimmte die Diagnose nicht!! Als die Schulmediziner zu immer stärkeren und massiv eingreifenden Medikamenten griffen, habe ich mich an die Klinik am Steigerwald gewandt. Nach einem stat. Aufenthalt werde ich nun seit mehr als einem halben Jahr mit chin.Heilkräutern behandelt - und es geht mir wesentlich besser. Mitpatienten in der Klinik mit der gleichen Diagnose wie der Ihren fühlten sich ebenfalls erstaunlich besser. Aus meiner Erfahrung rate ich unbedingt zu einem Versuch sich mit TCM behandeln zulassen - je früher umso besser, bevor der Körper mit Schmerzmitteln, etc. noch mehr "zugemüllt" wird. Da Sie schon im Forum der Klinik "gelandet" sind , wissen Sie, wo Sie sich Rat holen können - auch ich fand sie durch Recherche im Web - was ein Glück!

Gute Besserung

Lydia


uliuli

13.10.2004 um 20.06 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #3


guten tag, lydia und charlotte,

ich melde mich als ehemaliger pnp-patient in der kl.am steigerwald.

ein dreiwöchiger aufenthalt hat bei mir, zumindest subjektiv, eine leichte verbesserung ergeben. das gilt auch für das gesamtbefinden. insofern kann ich nur zuraten.

ich hatte nicht erwartet, daß die bei mir vor 9jahren diagnostizierte krankheit, geheilt wird. aber ich hatte mich schon so mit der tendenziell schlimmer werdenden situation abgefunden, daß ein vorübergehender stillstand auch schon ein erfolg ist. inzwischen mache ich mit tcm ambulant weiter.

alles gute

uliuli


charlotte

13.10.2004 um 22.29 | antworten und zitieren

Beitrag #4

Hallo,danke für eure Antworten. Es ist doch eine Privatklinik, und die Kosten werden kaum von den Öffentl. Kassen übernommen?! Wie habt ihr das geschafft, dort aufgenommen zu werden - oder sind meine Informationen falsch. Charlotte


uliuli

14.10.2004 um 23.09 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #5

 

das weiß ich leider nicht, denn ich habe das mit meiner privaten krankenvers. geregelt. ich weiß aber, daß in der klinik jemand ist, der über all diese dinge bestens bescheid weiß , auskunft erteilt und zu helfen versucht.

gruß uliuli


charlotte

16.10.2004 um 22.26 | antworten und zitieren

Beitrag #6


Gibt es in diesem Forum eine Zensur? Ich verstehe nicht, wo mein Beitrag vom 14. geblieben ist. Liegt das Verschwinden meines Textes daran, daß ich schrieb, daß der Neurologe Fehler gemacht hatte? Charlotte


Lydia

17.10.2004 um 14.33 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #7

 

Hallo Charlotte,

auch ich weiß von Mitpatienten, die als gesetzlich Versicherte stationär behandelt wurden. Ich würde raten, mit der Klinik Verbindung aufzunehmen ( siehe "Wege/Schritte in die Klinik" in der Internetpräsentation, runterladen der Formulare möglich ),was auch telefonisch möglich ist. Man wird sehr gut informiert, welche Möglichkeiten man als "Kassenpatient" hat, sozusagen durch den Papierkram begleitet. Nur Mut!

Von einer Zensur im Forum habe ich noch nichts bemerkt - dann wären alle meine Beiträge mit kritischer Darstellung vorangegangener Behandlungsversuche auch verschwunden - sind sie aber nicht.

Gruß Lydia


Gregor H.

17.10.2004 um 20.21 | antworten und zitieren

Moderator

Beitrag #8

 

Gibt es in diesem Forum eine Zensur? Ich verstehe nicht, wo mein Beitrag vom 14. geblieben ist. Liegt das Verschwinden meines Textes daran, daß ich schrieb, daß der Neurologe Fehler gemacht hatte? Charlotte

 

Hallo Charlotte,

 

Es gibt hier keine Zensur. Es sei denn, ein gewisser, ziviler Umgangston würde schwer verletzt. Das ist aber bislang noch nie der Fall gewesen. Zum Glück.

 

Sind Sie sicher, dass Sie den Beitrag nicht nur geschrieben, sondern auch gesendet haben? Ansonsten fällt mir nur noch ein, dass mein Kollege dieser Tage am Forum technische Änderungen vorgenommen hat. Aber dass dabei Beiträge verloren gehen, halte ich für unwahrscheinlich.

 

Ich würde Ihren Beitrag gerne hier sehen.

G. Häfliger (Moderator)


charlotte

18.10.2004 um 13.40 | antworten und zitieren

Beitrag #9

 

Vielen Dank für die Antworten, Reaktionen.

Nein ich konnte mir nicht vorstellen, daß es wirklich eine Zensur gibt, aber ich war mir sicher,daß ich auf "veröffentlichen" geklickt hatte.

Danke für dem Hinweis auf die Hilfe, Zusagen der Kassen zu erreichen, ich hatte dies vor einiger Zeit schon mal gefunden, aber resigniert nichts getan. Außer noch mal zum Neurologen, ich wollte etwas für mich, gegen die Beschwerden tun. Aber da lief etliches schief, und nach seinem Bericht habe ich nun doch nichts!! Obwohl er eindeutig falsch berichtet. das ist sehr demoralisierend - auch wenn ich gerne in die TCM Klinik wollte, so traue ich mich doch garnicht mehr zur Ärztin. denn im Bericht steht ja... Und eine Einweisung brauche ich ja.

Ich weiß nicht, was ich tun kann. Einfach nur warten und merken, daß alles immer schlimmer wird- das ist mir zu wenig.

Danke, Tschüß, Charlotte


Sibylle Brincker

20.10.2004 um 10.47 | antworten und zitieren

Klinik am Steigerwald

Beitrag #10

 

Hallo Charlotte,

 

wenn Sie Beschwerden haben, sollten Sie sich nicht von einem Arzt diese "wegschreiben" lasen und resignieren.

Ich kann gut verstehen, dass Sie nach diesen Erfahrungen keine Lust auf weitere Arztbesuche haben. Dennoch gibt es auch vernünftige Ärzte, die Sie wirklich unterstützen. Wir kennen eventuell Ärzte aus Ihrer Umgebung, die wir Ihnen empfehlen können, wenn Sie sich bei uns in der Klinik melden. Außerdem beraten wir Sie gerne ausführlich am Telefon, welche Schritte Sie unternehmen können. Sie können sich gerne mit Doris Hofstetter unter der Telefonnummer 09382-949233 in Verbindung setzen. Ihre letzte Entscheidung treffen Sie dann sowieso selber, aber holen Sie sich ruhig Unterstützung.

 

Mit den besten Wünschen, Sibylle Brincker


charlotte

24.10.2004 um 23.16 | antworten und zitieren

Beitrag #11

 

Mich interessiert, welche Erfahrungen andere Menschen gemacht haben mit den Irrungen der Ärzteschaft mit dem Nicht-Ernst-Genommen-Werden. ich denke, daß ich mit Sicherheit nicht die Einzige bin. Hinzu kommt eine psychische Erkrankung- so lande ich schnell immer in der "Spinner-Ecke".Und es fällt mir sehr schwer, meine Beschwerden ernst zu nehmen, und immer wieder neu zu Ärzten zu gehen. Charlotte


Lydia

26.10.2004 um 19.48 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #12

 

Hallo Charlotte, Sie sind tatsächlich nicht die Einzige, die von einem "Spezialisten" zum nächsten "durchgereicht" wird oder wurde. Bis ich auf Grund eigener Recherche zur TCM kam, lernte ich die unterschiedlichsten Fachärzte kennen, bekam verschiedene Diagnosen und wurde mit immer stärkeren Medikamenten "behandelt". Aus dieser Erfahrung kann ich nur raten, hartnäckig zu bleiben, sich nicht aufzugeben - wenn ich mich nicht wohl fühle, wenn ich Schmerzen habe, gibt mein Körper mir diese Signale, es fehlt mir also was! Ich will diese Signale aber nicht mit Medikamenten "zugedeckt" haben, sondern möchte, dass die Ursachen gefunden und behandelt werden und nicht nur die Symptome verschwinden. Versuchen Sie es doch vielleicht mal mit dem Angebot, das Frau Brincker am 20.10. machte - dies scheint mir eine gute Möglichkeit, einen ganzheitlich praktizierenden Arzt in Ihrer Nähe zu finden, einen, der den Menschen in seiner Ganzheit beachtet und ihn nicht in fachärztliche Spezialgebiete "zerteilt". Wenn man dann nämlich nicht in's Raster passt, " spinnt" man eben. Reichlich unsensibel! Seien Sie gerade deshalb hartnäckig. Gruß Lydia


charlotte

26.10.2004 um 21.26 | antworten und zitieren

Beitrag #13

 

Danke Lydia. Wenn ich das so lese, dann denke ich: klar, sie hat völlig recht! Jetzt kann ich erst mal 3 Tage wegfahren, und in der nächsten Woche werde ich mal allen Mut zusammennehmen. Davon brauche ich dann eine große Portion, um noch einmal mit einem/einer anderen Arzt/Ärztin anzufangen.Meine Schmerzen und Einschränkungen sind so, daß ich mir wie 120( mindestens) vorkomme- und diese Alten sind dann evtl. auch noch mobiler als ich. Ich finde das sehr schwer, meine Beschwerden ernst zu nehmen und mir ein Recht zu gestatten, etwas dagegen zu tun. Und das dann auch noch über Aussagen der "Götter in weiß" (ich finde an der Bezeichnung ist wirklich was dran) hinwweg. Danke Charlotte


Lydia

10.11.2004 um 13.24 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #14

 

Hallo Charlotte,

möchte mich nach Ihrem Befinden erkundigen - wie geht es Ihnen?

Auch ich kam mir ururalt vor, konnte keine Pläne mehr machen, weil ich ja nicht wusste, ob ich überhaupt irgendwelche Unternehmungen durchhalten würde, war ständig müde, wollte nur noch meine Ruhe, zog mich von allem und allen zurück. Und inzwischen ? Ich hab wieder Energie - zwar noch nicht ganz so viel wie früher, aber ich bin optimistisch - übe meinen Beruf relativ problemlos aus und kann sogar wieder in Maßen Sport betreiben, wovon ich dachte, dass es nie wieder möglich sein würde. Also trinke ich gewissenhaft die verordneten Dekokte, verlasse nicht ohne Thermosflasche das Haus, nach dem Motto: mein Tee und ich!

Übrigens: ich denke inzwischen, dass man dankbar sein sollte, wenn der Körper Signale sendet, die uns dazu bringen wieder auf ihn zu achten,ihn >ernst zu nehmen<, "Kopf" und Körper wieder zu einer Einheit werden zu lassen. Wenn ein Arzt dieses Verständnis nicht hat, kann er seinen Patienten gar nicht wirklich helfen. Gruß Lydia


gert

10.05.2006 um 15.50 | antworten und zitieren

Beitrag #15

 

gert,

ich habe seit ca.12 Jahren diese, wie sich rausstellte "Polyneuropathie",

bin auch Nichtraucher, Nichttrinker nicht zuckerkrank und war in den letzten Jahren

auch schon in mehreren Kliniken unter anderem auch zur Nervenbiopsie ,

auch ohne Erfolg ,wie ich bei vielen hier im Forum schon gelesen habe

(war zwar alles vielversprechend,dieses ärtzliche Aufklärungsgespräch

der Ursache auf den Grund gehen zu können ,aber nichts wars!)

der Eingriff liegt nun ca.1,5 Jahre zurück und nun habe ich schon seit

ca.3 Monaten Schwierigkeiten richtig auftreten zu können mit diesen linken Fuß!bis es dann am

Freitagabend so schlimm war und ich in die Notfallaufnahme mit meiner Frau fuhr,dort wurde geröntgt und weiter überwiesen,als ich schlieslich

beim Hausarzt u.Neurochirurg war ,ist nun der Neurologe dran,

seit der Festellung der Diagnose damals,nehme ich mittlererweise schon

3mal täglich 400mg Gababentin und für nachts 1mal Saroten ein,

bin ja gespannt wie es nun weiter gehen soll,bis jetzt soll immer noch

die PNP verantwortlich sein, obwohl ich in Erwägung zog ,das sich vielleicht eine ungünstige Verwachsung der OP Nabe auf restlichen

Nerven oder Sehnen beim Laufen drücken könnte und dies doch auf einem

CT (Computertomographie) ersichtlich sein müsste,vor allem weil es gerade dieser Fuß ist!

Vielleicht bin ich nicht der einzigste dem das passiert ist. Tschüß Gert


cloe

07.08.2013 um 21.51 | antworten und zitieren

Beitrag #16

 

Seit langem habe ich unterschiedliche Beschwerden, die immer schlimmer wurden.Trotzdem ging ich nicht oft zum Arzt,denn immer wieder fühlte ich mich nicht gut aufgehoben, nicht ernst genommen. Dann hieß es \"Polyneuropathie\", und endlich hatte mein \"Leid\" einen Namen.Im Internet las ich viele Symptome die ich auch hatte- also paßte es. Ich ging noch einmal zum Neurologen, ich wollte wissen, was ich Tun kann. Das brachte mich garnicht weiter.

Ich bekomme z.Zt. Akupunktur, das lindert das Brennen der Füße. Ansonsten stehe ich als \"eingebildete Kranke\" da, wer hat Erfahrungen, Tipps, was ich nun tun kann.

 

hi charlotte, habe deinen beitrag erst jetzt gelesen- nun ja, vielleicht ist es ja ein tipp der auch anderen hier hilft nämlich:

bei brennenden füßen : GHEE unter die fußsohlen reiben.

bei mir hat es geholfen und das brennen war nicht mehr so heftig!

grüßle  

               

 

Therapie nach den Leitsätzen der Chinesischen Medizin

Bei der Polyneuropathie ist die von der chinesischen Diagnostik geleitete Arzneitherapie mittels Dekokten aus chinesischen Rohdrogen wichtigste Behandlungsmethode. Da die chinesische Arzneitherapie im Vergleich zu konventionellen westlichen Therapien tendenziell mehr ursächlich als symptomatisch orientiert ist, müssen zahlreiche andere Faktoren in die alternative Therapie einbezogen werden. Vielleicht mögen sie für den Patienten nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheinen. weiterlesen


Die Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald

Therapieerfolg und Nachhaltigkeit der Chinesischen Medizin bei Polyneuropathie bestätigt eine Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald: 89 Prozent der Patienten profitierten auch noch zwei Jahre nach der Behandlung in der Klinik von der alternativen Therapie. So verbesserten sich bei 52 Prozent die Symptome nachhaltig, bei 37 Prozent der Patienten schritt die Polyneuropathie zumindest nicht weiter fort. weiterlesen


Das „überlaufende Fass“ der Polyneuropathie

Faktoren, die an der Entstehung der Polyneuropathie beteiligt sein können

Es gibt nicht die eine Ursache für Polyneuropathie, vielmehr handelt es sich um eine Krankheit bei der oft mehrere Faktoren beteiligt sind. Jeder einzelne Faktor hat ein Schädigungspotenzial. Ist in der Summe ein kritischer Wert erreicht, bricht die Krankheit aus. weiterlesen


Patienten berichten

Polyneuropathie

Lehrerin, Jahrgang 1951

Erste Anzeichen Die ersten Beschwerden beim Gehen spürte ich bereits gegen Ende des Jahres 1999. Ich hatte zuweilen ein unangenehm taubes Gefühl in den Füßen, fühlte manchmal Steinchen in den Schuhen oder hatte den Eindruck, dass mein Strumpf in Falten lag und dadurch am Fuß scheuerte. Allerdings...weiterlesen