Thema: Heilungserfolg Polyneuropathie (PNP)

maexel

13.09.2006 um 22.50 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #1

 

Ich bin ein 66-jähriger, verheirateter Pensionär, lebe in der Schweiz, treibe Sport, rauche nicht, bin kein Alkoholiker, habe keine Diabetes und war selten krank. Seit ca. 10 Jahren habe ich einen erhöhten Blutdruck, den ich mit Tabletten regulieren muss.

Meine Polyneuropathie (PNP):

Erste Anzeichen im Jahre 2003, langsame Entwicklung, vorerst noch ohne Beunruhigung. Im Herbst 2004 Gefühlsrückgang in den kl. Zehen rechts und Taubheitsgefühl im rechten Vorderfuss. Diverse med. Abklärungen: Hausarzt, Neurologie, Röntgen, MR Wirbelsäule. Anfangs 2005 Beginn der Beschwerden im anderen Fuss. Diverse Körper- und Fusstherapien bei einer erfolgsbewussten, aber nicht anerkannten Heilpraktikerin. Danach Akupunkturbehandlungen in einem anerkannten TCM-Institut. Für einige Monate Stillstand, aber keine Besserung. Im September 2005 endlich die definitive Diagnose: PNP, eine seltene Krankheit ohne schulmedizinische Behandlungsmöglichkeit und ohne Medikamente. Anfangs 2006 rasche Verschlimmerung, u.a. schmerzhaftes Brennen in den Füssen, nachts.

Kontaktaufnahme mit der KLINIK am STEIGERWALD, gefunden im Internet als einziges Institut mit einer seriösen Behandlungsmöglichkeit gegen PNP. Ende Feb. 2006 Eintritt in diese Klinik trotz sehr kritischer Haltung des Hausarztes.

Am Ende der 4-wöchigen, intensiven Kur mit einem enormen Behandlungseinsatz, ein erster Behandlungserfolg: wieder Gefühl an den Spitzen der kleinen Zehen. Weiterführung der Behandlungen zu Hause (zugesandte Spezialrezepturen, diverse Selbsttherapien, Kalt/Warm- Fussbäder usw.) unter med. Begleitung der Klinik per Telefon.

Während den vergangenen Monaten zu Hause gab es weitere Fortschritte.

Seit dem Eintritt in die Klinik sind nun 6 ½ Monate vergangen.

Die Beschwerden haben sich jetzt etwa auf den Stand vor 2 Jahren zurückverbessert.

Jene im linken Fuss sind beinahe verschwunden.

Ich bin mir aber bewusst, dass ich diese Krankheit in mir habe und dass jederzeit wieder eine Verschlechterung eintreten kann.

Zu erwähnen ist, dass ich über die ganze Zeit beweglich geblieben bin, ich kann treppensteigen, wandern und treibe viel Tennissport.

Die Kur in der Klinik am Steigerwald, mit den starken Rezepturen, den Therapien und mit der radikalen Umstellung der Ernährung brachte mir weitere Verbesserungen:

· Die Dosis der Blutdrucktabletten konnte ich auf die Hälfte senken.

· Besserung der Blase, weniger nachtropfen, nicht mehr aufstehen in der Nacht.

· Ich brauche keine Schlaf- oder andere Tabletten mehr und schlafe besser.

· Gewichtsabnahme von 80 auf ca. 72 kg während dem Kuraufenthalt. Gewicht bis heute gehalten.

· Die Rückenschmerzen, die früher alle 1-2 Monate für mehrere Tage auftraten, sind verschwunden.

· Allgemein besseres Wohlbefinden.

Meine Essgewohnheiten haben sich geändert: Weniger Zucker, fast kein Fett, wenig Fleisch, selten Kaffee, selten Alkohol, dafür viel frisches Gemüse, Bio- und Vollkornbrot usw. Ich habe das Glück, dass meine Frau linienbewusst ist und mir dieses „Vegetarierleben“ gewissermassen vorlebt.

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich gerne an die kompetenten Medizin- Gesundheits- und Ernährungsvorträge in der Klinik. Ich sehe darin die Basis für ein gesünderes Leben. Mitte September 2006 gb-maexel


Paukenschlag

21.12.2009 um 04.18 | antworten und zitieren

Beitrag #2

 

Guten Tag,

ich bin in einer ähnlichen Situation wie Sie. Bei mir ist es so, dass ich nach einem Aortenanorysma, 2 Schlaganfällen und einem Hirnstamminfarkt, einer Blutung im Bauch und einer gewaltigen Bauchentzündung trotz allem einigermaßen gesund nach 7 monatiger Reha aus dieser entlassen worden bin. Bei den nachfolgenden Mobilisierungsmaßnahmen, d. h. lange Spaziergänge, setzten bei mir Druckbeschwerden unter dem linken Fuß ein. Da sie sich ständig leicht verschlimmerten suchte ich Neurologen auf. Sie diagnostizierten eine Polyneuropathie. Die typischen Beschwerden einer Polyneuropathie habe ich aber nicht. Was ich habe, ist ein stark eingeschränktes Vibrationsempfinden am linken Fußknöchel, eine eingeschränkte Nervenleitgeschwindigkeit und ein nur schwach vorhandener Achillessehnenreflex. Ich habe keine Schmerzen, sondern nur ein Druckempfinden. Kein Arzt konnte mir bisher sagen, worauf das Druckempfinden zurück zu führen ist.

Nun lese ich in Ihrem Artikel, dass Ihnen von der Steigerwaldklinik ein gänzliche Nahrungsumstellung nahgelegt worden ist, mit der sie ganz offenbar Erfolge erzielt haben. Ich wohne in der Nähe Hamburgs und habe als 65jähriger Pensionär täglich 10 Pferde zu versorgen. Ich kann also nicht mal kurz für 4 Wochen in die Klinik fahren, sondern muss es so versuchen. Der Weg der Ernährungsumstellung scheint mir plausibel zu sein. Ich wäre Ihnen daher dankbar, wenn Sie mir mitteilen würden, wie der Ernährungsplan bei Ihnen aussieht.

Vielen Dank

Paukenschlag


maexel

02.01.2010 um 15.05 | antworten und zitieren

ehemaliger Patient

Beitrag #3

 

Hallo „Paukenschlag“

Die Ernährungsumstellung ist nur ein kleiner Teil des ganzen Behandlungsprogramms.

In der TMC-Klinik werden Sie zusammen mit den schulmedizinischen Fakten noch auf chinesisch diagnostiziert. (Schleimhäute, Puls etc.)

Dann wird während mehreren Tagen eine individuelle, chinesische Rezeptur zusammengestellt und erprobt. Täglich mehrmalige Einnahme und tägliche med. Kontrolle.

Schwerpunkt ist die Kur mit diesem starken Saft. Dazu täglich Behandlungen,

Akkupunktur, Fussmassagen, Bäder und vieles mehr, auch individuell.

Die Gemüsemahlzeiten sind fleischlos.

Wie beschrieben, hatte ich in der vierten Klinik-Woche erste spürbare Behandlungserfolge.

Danach setzte ich die Kur mit den Rezepturen während ca. einem Jahr zu Hause fort unter tel. Anleitungen der Ärztin, die mich in der Klinik betreut hatte.

Es folgte eine Stabilisierung auf niedrigen Niveau, sodass ich ohne grössere Einschränkungen leben kann.

 

Es haben aber bei weitem nicht alle Patienten einen Behandlungserfolg.

Es hängt von der Stärke der Erkrankung und von der Disziplin ab. Ebenso von der Geduld. TMC funktioniert nicht in Tagen sondern in Monaten und Jahren.

 

Jedenfalls empfehle ich Ihnen, mit einem der Klinik-Ärzte tel. Kontakt aufzunehmen weil jeder Fall anders ist.

 

Trotz gegenteiliger Meinung von einigen Schulmedizinern kann PNP heilbar sein.

Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung und viel Freude mit den Pferden.


2.1.2010 maexel

Paukenschlag

02.01.2010 um 18.31 | antworten und zitieren

Beitrag #4

 

Hallo "Maexel"

vielen Dank für Dein Schreiben. Ich werde es jetzt einmal mit fleischlosem Essen versuchen. Das soll ja auch bei Arthrose sehr wirksam sein und Operation vermeiden helfen. Ich bin schon in x-Kliniken gewesen. Niemand konnte mir bisher sagen, worauf die Druckbeschwerden in meinem linken Fuß und Sprunggelenk zurück zu führen sind. Hin und wieder habe ich den Eindruck, die Ärzte wissen sehr wohl , wie man es heilen kann, doch sie wollen nicht, weil sie sich dann selbst das Wasser abgraben. Ich kann für diese Annahme auch ein Beispel nennen. Jahrelang hatte ich immer wieder starke Rückenschmerzen, für die ich stets am Beginn der Schmerzen eine Spritze namens Ambene N bekam. Bei einem Urlaub auf Mallorca bekam ich erneut Rückenschmerzen und suchte daher die Klinik Baleares in Cala Ratjada auf. Der Arzt setzte mir jeweils zwei Nadeln in die Ohrläppchen, gab mir noch eine Spritze und danach konnte ich gehen. Die Schmerzen waren völlig weg und ich habe bis heute nie wieder Schmerzen im Rücken bekommen. Hier hatte mich ein Arzt behandelt, der nicht auf Dauerpatienten angewiesen war. Aufgrund dieser Erfahrung glaube ich, dass die Behandlung von Nerven auf sehr simple Art erfolgreich vollzogen werden kann, doch wenn ich mir vorstelle, dass z.B. jeder Hausarzt mittels einer Spritze Nerven wieder mobilisieren könnte, würde dies zu einem erheblichen Einbruch in der Ärzteschaft, speziell den Neurologen, der Medizintechnik, den Reha-Kliniken pp. führen. Auch die Pharma Industrie würde erhebliche Einbußen zu verzeichnen haben. Und das, so meine Auffassung können diese Wirtschaftzweige auf keinen Fall dulden. Anders kann man sich es doch gar nicht erklären, dass wir auf allen Gebieten wahnsinnige Fortschritte zu verzeichnen haben, nur in der Medizin haben wir noch den Stand des Mittelalters, ist Polemik, weiß ich, es ist aber mein bitterer Ernst.

So, nun habe ich mir meinen Frust mal von der Leber geschrieben. Also wie gesagt, ich werde es mal fleischlosem Essen probieren. Wenn Du mir noch ein paar Tips geben könntest, wäre ich Dir dankbar!

Alles Gute fürs Neue Jahr wünscht

Paukenschlag

 

Therapie nach den Leitsätzen der Chinesischen Medizin

Bei der Polyneuropathie ist die von der chinesischen Diagnostik geleitete Arzneitherapie mittels Dekokten aus chinesischen Rohdrogen wichtigste Behandlungsmethode. Da die chinesische Arzneitherapie im Vergleich zu konventionellen westlichen Therapien tendenziell mehr ursächlich als symptomatisch orientiert ist, müssen zahlreiche andere Faktoren in die alternative Therapie einbezogen werden. Vielleicht mögen sie für den Patienten nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheinen. weiterlesen


Die Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald

Therapieerfolg und Nachhaltigkeit der Chinesischen Medizin bei Polyneuropathie bestätigt eine Dokumentations-Studie der Klinik am Steigerwald: 89 Prozent der Patienten profitierten auch noch zwei Jahre nach der Behandlung in der Klinik von der alternativen Therapie. So verbesserten sich bei 52 Prozent die Symptome nachhaltig, bei 37 Prozent der Patienten schritt die Polyneuropathie zumindest nicht weiter fort. weiterlesen


Das „überlaufende Fass“ der Polyneuropathie

Faktoren, die an der Entstehung der Polyneuropathie beteiligt sein können

Es gibt nicht die eine Ursache für Polyneuropathie, vielmehr handelt es sich um eine Krankheit bei der oft mehrere Faktoren beteiligt sind. Jeder einzelne Faktor hat ein Schädigungspotenzial. Ist in der Summe ein kritischer Wert erreicht, bricht die Krankheit aus. weiterlesen


Patienten berichten

Polyneuropathie

Lehrerin, Jahrgang 1951

Erste Anzeichen Die ersten Beschwerden beim Gehen spürte ich bereits gegen Ende des Jahres 1999. Ich hatte zuweilen ein unangenehm taubes Gefühl in den Füßen, fühlte manchmal Steinchen in den Schuhen oder hatte den Eindruck, dass mein Strumpf in Falten lag und dadurch am Fuß scheuerte. Allerdings...weiterlesen