Ursachen: Das „überlaufende Fass“ der Polyneuropathie

Es gibt nicht die eine Ursache für Polyneuropathie, vielmehr handelt es sich um eine Krankheit bei der oft mehrere Faktoren beteiligt sind. Jede einzelne Ursache hat ein Schädigungspotenzial. Ist in der Summe ein kritischer Wert erreicht, bricht die Krankheit aus.

Eine einzelne Ursache scheint den Erfahrungen nach nicht stark genug zu sein, um die Polyneuropathie verursachen zu können. Manchmal wird zwar eine solche Einzelursache – beispielsweise eine Borrelien-Infektion – ausgemacht, aber es bleibt die Frage, warum 100 andere Menschen mit der gleichen Infektion von der Polyneuropathie verschont bleiben. Die Ursachen der Polyneuropathie sind vielfältig. Zu den bekanntesten gehören Diabetes, übermäßiger Alkoholkonsum, krankhafte Eiweißablagerungen, Gift und Medikamente sowie Entzündungen und Immunstörungen. Auch eine genetische Veranlagung spielt oft eine Rolle in der Krankheitsentwicklung. Häufig findet man aber auch keine konkreten Ursachen. Unserer Erfahrung nach betrifft die "Polyneuropathie unbekannter Genese" etwa jeden zweiten Patienten.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht! Wenn die Polyneuropathie das Ergebnis einer Summe aus vielen Faktoren ist, ist es auch möglich, diesen Spiegel im Fass nach unten abzusenken. Dies gelingt in dem man auf die beeinflussbaren Ursachen einwirkt.


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