Februar 2017 | Erfahrung PolyneuropathiePolyneuropathie

1. Heilungserfolg Polyneuropathie

Ich bin ein 66-jähriger, verheirateter Pensionär, lebe in der Schweiz, treibe Sport, rauche nicht, bin kein Alkoholiker, habe keine Diabetes und war selten krank. Seit ca. 10 Jahren habe ich einen erhöhten Blutdruck, den ich mit Tabletten regulieren muss.

Meine Polyneuropathie (PNP): Erste Anzeichen im Jahre 2003, langsame Entwicklung, vorerst noch ohne Beunruhigung. Im Herbst 2004 Gefühlsrückgang in den kleinen Zehen rechts und Taubheitsgefühl im rechten Vorderfuß. Diverse medizinische Abklärungen: Hausarzt, Neurologie, Röntgen, MR Wirbelsäule. Anfangs 2005 Beginn der Beschwerden im anderen Fuß. Diverse Körper- und Fußtherapien bei einer erfolgsbewussten, aber nicht anerkannten Heilpraktikerin. Danach Akupunkturbehandlungen in einem anerkannten TCM-Institut. Für einige Monate Stillstand, aber keine Besserung. Im September 2005 endlich die definitive Diagnose: PNP, eine seltene Krankheit ohne schulmedizinische Behandlungsmöglichkeit und ohne Medikamente. Anfangs 2006 rasche Verschlimmerung, u.a. schmerzhaftes Brennen in den Füßen, nachts.

Kontaktaufnahme mit der Klinik am Steigerwald, gefunden im Internet als einziges Institut mit einer seriösen Behandlungsmöglichkeit gegen PNP. Ende Februar 2006 Eintritt in diese Klinik trotz sehr kritischer Haltung des Hausarztes. Am Ende der 4-wöchigen, intensiven Kur mit einem enormen Behandlungseinsatz ein erster Behandlungserfolg: wieder Gefühl an den Spitzen der kleinen Zehen. Weiterführung der Behandlungen zu Hause (zugesandte Spezialrezepturen, diverse Selbsttherapien, Kalt/Warm-Fußbäder usw.) unter medizinischer Begleitung der Klinik per Telefon.

Während der vergangenen Monate zu Hause gab es weitere Fortschritte. Seit dem Eintritt in die Klinik sind nun 6 ½ Monate vergangen. Die Beschwerden haben sich jetzt etwa auf den Stand vor 2 Jahren zurückverbessert. Jene im linken Fuß sind beinahe verschwunden. Ich bin mir aber bewusst, dass ich diese Krankheit in mir habe und dass jederzeit wieder eine Verschlechterung eintreten kann. Zu erwähnen ist, dass ich über die ganze Zeit beweglich geblieben bin, ich kann treppensteigen, wandern und treibe viel Tennissport. Die Kur in der Klinik am Steigerwald mit den starken Rezepturen, den Therapien und mit der radikalen Umstellung der Ernährung brachte mir weitere Verbesserungen:

  • Die Dosis der Blutdrucktabletten konnte ich auf die Hälfte senken.
  • Besserung der Blase, weniger nachtropfen, nicht mehr aufstehen in der Nacht.
  • Ich brauche keine Schlaf- oder andere Tabletten mehr und schlafe besser.
  • Gewichtsabnahme von 80 auf ca. 72 kg während dem Kuraufenthalt. Gewicht bis heute gehalten.
  • Die Rückenschmerzen, die früher alle 1-2 Monate für mehrere Tage auftraten, sind verschwunden.
  • Allgemein besseres Wohlbefinden.


Meine Essgewohnheiten haben sich geändert: Weniger Zucker, fast kein Fett, wenig Fleisch, selten Kaffee, selten Alkohol, dafür viel frisches Gemüse, Bio- und Vollkornbrot usw. Ich habe das Glück, dass meine Frau linienbewusst ist und mir dieses „Vegetarierleben“ gewissermassen vorlebt. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich gerne an die kompetenten Medizin-, Gesundheits- und Ernährungsvorträge in der Klinik. Ich sehe darin die Basis für ein gesünderes Leben.



2. Heilungserfolg, Mitte September 2006

Ende 2005 diagnostizierte mein Neurologe in Zürich Polyneuropathie (PNP) und orientierte mich, dass es dagegen keine Behandlung und keine Medizin gibt. Im März 2006 absolvierte ich auf eigene Initiative eine 4-wöchige Kur in der Klinik am Steigerwald. Ich konnte die Klinik mit ersten Heilungserfolgen verlassen. Begleitet von telefonischen Arztgeprächen mit der Klinik, fuhr ich zu Hause mit den bekannten Rezepturen fort und konnte nach einem Jahr in diesem Forum von weiteren Erfolgen berichten.

Inzwischen verging ein weiteres Jahr, wieder mit mehreren dieser Kuren, das bedeutet Dekokte abkochen, Thermosflasche überall hin mitschleppen. Aber es hat sich letztendlich gelohnt, das Feingefühl in den Füßen hat sich nochmals verdeutlicht. So ging ich Ende 2007 wieder zum Neurologen. Er untersuchte mich nach dem gleichen Raster wie damals und stellte das fest, was ich auch verspüre: eine klare Verbesserung. Die Krankheit ist noch vorhanden, ein gelegentliches, abgeschwächtes Taubheitsgefühl im rechten Fuß. Ich bin mir auch bewusst, dass sie sich jederzeit wieder verschlimmern kann. Ich habe aber auch die Chance, dass sie sich stabilisiert und mein jetzt 68-jähriges Leben nicht mehr allzu stark bedroht. Zumindest bin ich schmerzfrei und in den Bewegungen uneingeschränkt. Ich kann Sport treiben, treppensteigen, wandern usw. Mit den Rezepturen mache ich zur Zeit eine Pause. Die einfachen, therapeutischen Selbstbehandlungen führe ich täglich weiter.

Fazit: PNP kann man nicht mit Pharma oder mit einer Operation "entfernen". Der "Steigerwald-Weg" ist lang und hart, aber auf diesem Weg darf man nicht aufgeben! (9.4.2008)


Hinweis:

Beim vorstehenden Bericht handelt sich um Forenbeiträge, die ein Patient unter dem Nickname „maexel“ am 13.09.2006 und 9.4.2008 im TCM-Forum veröffentlicht hat.

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